KONKURS

Ein Konkurs wird ausgelöst, wenn ein Unternehmen seine Schulden nicht mehr begleichen kann. Ein Gläubiger kann infolge eines Betreibungsverfahrens den Konkurs auslösen. Bei der Aktiengesellschaft ist der Verwaltungsrat verpflichtet im Falle einer Insolvenz zum Richter zu gehen.

Mit der Eröffnung eines Konkursverfahrens darf die die Firmenleitung keine Geschäfte mehr tätigen oder über die verfügbaren Aktiven, d. h. alle Vermögenswerte des Unternehmens wie Bankkonten, Immobilien oder Produktionsmaschinen, mehr befinden. Dieses Vermögen wird in der Rechtssprache "Konkursmasse" genannt. Das mit dem Verfahren betraute Konkursamt wird den Wert der Konkursmasse abschätzen und sich um deren Verwertung kümmern. Der auf diesem Weg erzielte Erlös wird dafür verwendet, die Forderungen der Gläubiger zu befriedigen.

Bei einer Einzelfirma haften die Unternehmenden mit ihrem Privatvermögen für die Schulden. Das ist ein Aspekt, den viele Firmengründerinnen und ‑gründer nicht ausreichend bedenken.

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